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09.09.2026

Von St. Pölten bis Innsbruck: Wo Eigentumswohnungen am günstigsten sind

Von St. Pölten bis Innsbruck: Wo Eigentumswohnungen am günstigsten sind

Raiffeisen Immobilien hat auch heuer wieder die Preise für Eigentumswohnungen in den österreichischen Landeshauptstädten analysiert. Dabei zeigen sich erhebliche Preisunterschiede zwischen den Städten, aber auch zwischen neuen und gebrauchten Objekten.

Raiffeisen Immobilien, der größte Makler-Verbund Österreichs, hat sich wieder auf die Suche nach den preisgünstigsten Landeshauptstädten gemacht und in einer Analyse die aktuellen Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen verglichen (Stand Juni 2026, Durchschnitt aus neuen und gebrauchten Objekten). Wer eine Eigentumswohnung in einer österreichischen Landeshauptstadt kaufen möchte, muss demnach mit erheblichen Preisunterschieden rechnen. Am günstigsten ist Wohnungseigentum derzeit in St. Pölten, gefolgt von Eisenstadt, Graz und Klagenfurt. Das höchste Preisniveau weist Innsbruck auf, dahinter folgen Wien, Salzburg und Bregenz. Linz positioniert sich mit einem Durchschnittspreis von 4.200 Euro/m2 im Mittelfeld.

Grundlage des Vergleichs sind durchschnittliche Kaufpreise pro Quadratmeter für Wohnungen in den Monaten Jänner bis Juni 2026. Die tatsächlichen Kaufpreise einzelner Wohnungen können jedoch, abhängig von Lage, Baujahr, Zustand und Ausstattung deutlich von diesen Durchschnittswerten abweichen.

„Unsere Analyse zeigt sehr deutlich, wie unterschiedlich die Eigentumsmärkte in Österreichs Landeshauptstädten sind. Während Käufer:innen in St. Pölten oder Eisenstadt noch vergleichsweise niedrige Einstiegspreise vorfinden, wirken sich in Städten wie Innsbruck oder Salzburg knappes Angebot, hohe Grundstückspreise und attraktive Lagen deutlich auf das Preisniveau aus. Gleichzeitig muss man innerhalb jeder Stadt sehr genau zwischen Neubau und Bestand sowie zwischen einzelnen Lagen unterscheiden. Ein Durchschnittswert kann daher immer nur eine erste Orientierung sein“, erklärt Peter Weinberger, Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich.

Neu und gebraucht: deutliche Preisunterschiede

Der Vergleich zeigt zudem eine deutliche Preisschere zwischen neuen und gebrauchten Wohnungen. Während etwa in Linz für eine neue Eigentumswohnung im Schnitt rund 5.500 Euro pro Quadratmeter anzusetzen sind, liegt eine gebrauchte Wohnung mit rund 3.800 Euro um mehr als 1.700 Euro pro Quadratmeter darunter. In Klagenfurt werden neue Wohnungen vom Bauträger im Erstbezug aktuell durchschnittlich für ca. 5.200 Euro gekauft, gebrauchte Wohnungen hingegen sind um knapp über 3.000 Euro/m2 zu haben. Bei Raiffeisen Immobilien führt man diese Entwicklung vor allem auf die stark gestiegenen Baukosten zurück. Während gebrauchte Wohnungen in zahlreichen Landeshauptstädten in den vergangenen Jahren günstiger wurden, sorgen höhere Errichtungskosten und ein sinkendes Angebot an Neubauprojekten dafür, dass neue Wohnungen teurer werden. Im Neubausegment rechnet man bei Raiffeisen Immobilien aufgrund des knappen Angebots folglich auch mit weiteren Preissteigerungen. 

Mehr Infos sowie die Preise in den einzelnen Landeshauptstädten finden Sie im Download der Medieninfo unten.